Rückblick

Am Sonntag, dem 4. Dezember, konnten wir in unserer Gemeinde die Weihe unseres neuen Gemeindesaals begehen. Wir begannen mit einem festlichen Gottesdienst in unserer Kirche, zu dem sich insgesamt fast 500 Gottesdienstteilnehmer einfanden, darunter Gäste aus einer Reihe von Berliner Schwestergemeinden unserer SELK. Bischof Voigt predigte sehr eindrücklich über die vorgesehene Tageslesung aus Matthäus 24,1-14, über „Mobilien“ und „Immobilien“ und über unser Gemeindezentrum als „Bahnhofs-Wartehalle“ auf dem Weg zum ewigen Leben. Fast 380 Kommunikanten strömten danach an unseren Altar. Nach der Verabschiedung zogen wir dann in unseren neuen Gemeindesaal, wo Bischof Voigt die zweisprachige Weihehandlung leitete und unseren neuen Gemeindesaal unter den Schutz und Segen des dreieinigen Gottes stellte. Danach gab es dann das lang ersehnte erste gemeinsame Mittagessen in dem neuen, warmen, überdachten Gemeindesaal. Wir genossen es, bei der Austeilung des Mittagessens genügend Platz zu haben, sodass das Mittagessen trotz der großen Teilnehmerzahl zügig vorüberging. Nach dem Mittagessen hielt zunächst Herr Stephan G., der aus der römisch-katholischen Kirche stammt, ein Grußwort, in dem er als Deutscher seine Beschämung über die Ablehnungen so vieler Asylanträge christlicher Konvertiten zum Ausdruck brachte und als Zeichen der Verbundenheit und Ermutigung 100 Schokoladen-Nikolause passend zum bevorstehenden St. Nikolaustag verteilte. Danach richtete noch einmal Bischof Voigt ein Grußwort an die versammelte Gemeinde und betonte, was für ein Geschenk und was für eine Glaubensstärkung die Schwestern und Brüder aus dem Iran und Afghanistan für unsere gesamte Kirche seien. Ich hatte anschließend die Möglichkeit, unseren Dank für die großzügige Unterstützung unseres Bauprojekts und insgesamt unserer Gemeindearbeit durch die Gesamtkirche zum Ausdruck zu bringen.  Ebenso konnten wir schon einmal sehr spontan den Mitgliedern des Bauausschusses, Thomas F. und Andreas S., für ihren großartigen ehrenamtlichen Einsatz danken, der nun zu solch einem erfreulichen Ergebnis geführt hat: einem grundsanierten Altbau und einem auch optisch so gelungenen neuen Gemeindesaal, der den Bedürfnissen unserer so stark gewachsenen Gemeinde so gut entspricht. Der 4. Dezember war für uns ein Tag voller Freude und Dankbarkeit. Wer hätte beim Start unseres Missionsprojekts vor dreieinhalb Jahren damit gerechnet, dass unser Gemeindezentrum Ende 2016 einmal so aussehen würde?